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FAQ

Auf dieser Seite sammele ich die Fragen von euch, die nicht zu einzelnen Artikeln passen und die ihr sonst nirgendwo sinnvoll unterbringen könnt. Meta-Fragen sozusagen. Hin und wieder werden ich die Fragen aus den Kommentaren holen und sie zu der folgenden Liste stellen, zu den

FAQ (frequently asked questions = häufig gestellte Fragen)

Q: Ich möchte eine Anmerkung zu einem Glossar-Eintrag machen, wo kann ich das tun?

A: Hier.

Q: Wo sind die restlichen Kapitel? Wird das Projekt noch fortgeführt?

A: Das Projekt läuft wie angekündigt: Wöchentlich erscheint ein Artikel und zwar immer Montags. Wer will, kann sich per Mail informieren/erinnern lassen, wenn ein neuer Artikel erscheint. Ein VORSCHAU-Kasten auf  der Startseite zeigt an, wann der jeweils nächste Artikel erscheint.

Q: Warum heißen die »Hominiden« jetzt »Hominini«?

A: Das ist eine sprachliche Anpassung an den neueren (gleichwohl noch umstrittenen) Forschungsstand. 1983 als die GdP erschien galt noch die alte Einteilung in Pongiden (Pongidae) und Hominiden (Hominidae), wobei die Bezeichnung »Hominiden« in der GdP für Vormenschen verwendet wird, die die gesellschaftliche Natur noch nicht erreicht haben. Nach neuerer Taxonomie bezeichnen Hominiden (Hominidae) insgesamt Menschenaffen, innerhalb derer die Homininae Gorillas und Schimpansen (inkl. Vorfahren) sowie die Gattungen der Hominini umfassen, von denen nur die Art Homo Sapiens der Gattung Homo noch lebt. Die Hominini entsprechen folglich den »Hominiden« der GdP, weshalb diese Bezeichnung in dieser Einführung verwendet wird.

6 Kommentare

  • Rolf Todesco sagt:

    Ich kann den Ausdruck „Keimform“ in der Grundlegung nur einmal finden. Hat K. Holzkamp den Ausdruck anderswo verwendet, oder ist das eine Hervorhebung von Dir?

  • StefanMz sagt:

    Holzkamp nennt das die „Frühform“. Früh klang mir aber zu sehr nach „frühe Form des späteren Gleichen“, deswegen habe ich den Begriff Keimform gewählt. Inhaltlich ist aber das gleiche gemeint, vgl. http://grundlegung.de/artikel/1-3-der-methodische-fuenfschritt/

  • Rolf Todesco sagt:

    Besten Dank für die rasche Antwort. Ich habe auch gesehen, dass Du die Keimform vom Keimling, der alles schon enthält, abgrenzst. Ich wunderte mich nur über Deine Wahl des Ausdruckes, nicht über die bezeichnete Sache.

  • Wanda Usik sagt:

    Hallo Stefan,

    Wir haben in einem Lesekreis neulich den Text von Morus Markard „Was ist kritisch an der Kritischen Psychologie“ gelesen und kamen in der Diskussion auf das Menschenbild bei Holzkamp zu sprechen. Seine Sicht des Menschen vertraut auf eine enorme Reflektions- und Vernunftfähigkeit. Wir fragen uns, wie Holzkamp mit den Anteilen des Menschen umgeht, die die Psychoanalyse mit dem Unbewussten erklärt: Fehlleistungen, Träume, Regressionen, innere verdrängte Konflikte, Themen und Motive, die nicht bewusst sind, sich aber auf das Verhalten und Erleben von Menschen auswirken. Gibt es in der Kritischen Psychologie dafür Raum? Das Selbstfeindschaftskonzept liefert Ansatzpunkte, aber gibt es darüber hinaus noch Konzepte, Texte, Ideen, die sich mit der Frage beschäftigen?

    Viele Grüße
    Wanda Usik

  • StefanMz sagt:

    Aus meiner Sicht gibt es in der KP dafür einen sehr guten Entwicklungsraum, den allerdings – soweit ich sehe – noch niemand wirklich ausgefüllt hat. Sprich: Ich sehe da noch erheblichen Entwicklungsbedarf. Ich würde nicht so einfach sagen, das Holzkamp ein „Menschenbild“ hat, sondern er hat einen Begriff vom Menschen entwickelt. Das ist ein wichtiger Unterschied. Im „Bild“ schwingt der Wunsch mit, der Mensch möge so und so sein. Im über die Phylogenese entwickelten Begriff hingegen kondensieren sich die gewonnenen Erkenntnisse. Dazu gehört zum Beispiel auch die Erkenntnis, dass alle menschlichen Handlungen begründet sind. Das heißt, auch „Fehlleistungen, Träume, Regressionen, innere verdrängte Konflikte, Themen und Motive, die nicht bewusst sind“ sind begründet. Dem scheint eine „Reflektions- und Vernunftfähigkeit“ gegenüber zu stehen, die ja vor allem auf bewusstes Verhalten zu den eigenen Lebensbedingungen, Gedanken und Gefühlen setzt. Doch dieser Widerspruch ist ein scheinbarer, den es in einem psychologischen (beraterischen/therapeutischen/gruppenreflexiven) Setting aufzuklären gilt. Und genau da gibt es noch viel zu tun. Unter anderem das wollen wir im Netzwerk Kollektive Selbstverständigung angehen. Der Weg ist aber noch weit. Wenn du/ihr interessiert bist/seid, meldet euch doch einfach. Die Website mit Kontaktadresse ist https://selbstverstaendigung.de/

  • Wanda Usik sagt:

    Hallo Stefan,

    Danke für deine rasche Antwort. Ich gebe Sie in den Lesekreis hinein und melde mich wieder, wenn es Interesse gibt, das Thema weiter zu verfolgen.

    Viele Grüße
    Wanda Usik

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